Am Bussummerweg 33 in Blaricum erinnern vier Stolpersteine an Jeannette Abraham-Porges, ihre Tochter Ilse Victor-Abraham, ihren Schwiegersohn Manfred Victor und ihre Tochter Gertrud Jacobine Abraham. Das 1932 für Koos Gomperts und Maria van Outersterp erbaute Haus bot mehreren jüdischen Flüchtlingen aus Nazideutschland Unterschlupf. Jeannette, 1862 in Hamburg geboren, zog 1940 mit ihrer Familie von Rotterdam nach Blaricum. 1942 mussten sie nach Amsterdam weiterziehen. Jeannette wurde über Westerbork nach Sobibor deportiert und dort am 13. März 1943 ermordet. Auch Manfred und Ilse wurden nach Westerbork und anschließend nach Sobibor gebracht, wo sie am 28. Mai 1943 ermordet wurden. Gertrud wurde nach Westerbork deportiert und am 7. September 1942 in Auschwitz ermordet. Ilse und Manfreds Tochter Elli überlebte den Krieg.
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