Margarete Nachmann wurde am 26. Januar 1873 in Berlin als Margarete Gottheiner geboren. 1898 heiratete sie Rudolf Nachmann, einen Geschäftsmann aus Stuttgart. 1919 kaufte das kinderlose Paar ein Haus in der Zeppelinstraße 126 und betrieb dort ein Geschäft für Kurzwaren und Lederwaren. Nach Rudolfs Tod im Jahr 1930 führte Margarete das Geschäft weiter, doch unter dem Druck der Nationalsozialisten war sie gezwungen, es aufzugeben und ihr Haus zu verkaufen. Später musste sie in ein jüdisches Zwangsaltersheim in Buttenhausen ziehen. Im August 1942 wurde sie in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und vier Wochen später in das Vernichtungslager Treblinka, wo sie ermordet wurde. Nachkommen ihres Bruders Alfred Gottheiner werden voraussichtlich an der Verlegung ihres Stolpersteins teilnehmen.
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