Jakob Schwalb war ein deutscher römisch-katholischer Priester, der am 4. August 1872 in Hettenleidelheim geboren wurde. Er wurde 1897 im Speyerer Dom zum Priester geweiht und war in mehreren Pfarreien tätig, bevor er 1912 Pfarrer von Göllheim wurde. Dort belebte er das Gemeindeleben neu, gründete karitative und religiöse Initiativen und wurde für seine Freundlichkeit und seinen Einsatz für die Gemeinde bekannt. Schwalb stellte sich vor und nach 1933 offen gegen den Nationalsozialismus. Am 23. Juni 1933 griff ein von den Nationalsozialisten aufgehetzter Mob sein Pfarrhaus mit Steinen, Schüssen und Sprengstoff an. Er wurde „zu seinem eigenen Schutz“ verhaftet, in Kirchheimbolanden inhaftiert und Berichten zufolge misshandelt. Nach drei Tagen wurde er freigelassen, war körperlich und seelisch gebrochen, kehrte nie mehr nach Göllheim zurück und war später kurzzeitig in Dahn tätig. Er starb am 25. April 1934 in Mannheim an den Folgen der Verfolgung.
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