Zum Inhalt springen

Was ist ein Stolperstein?

Ein Betonblock mit einer Messingplatte, verlegt im Gehweg vor dem letzten selbst gewählten Wohnort einer Person. Gunter Demnig fertigt sie seit 1992 an.

Unser Projekt Stolpersteine ist ein lebendiges Projekt, die Erinnerung geht nicht verloren

Stolpersteine werden seit 1992 vom Künstler Gunter Demnig (Link) hergestellt. Es handelt sich um Messingsteine, mit denen wir die Opfer des Nationalsozialismus rund um und während des Zweiten Weltkriegs gedenken. Der Stolperstein wird deshalb im Gehweg vor dem letzten (frei gewählten) Wohnort der Opfer verlegt.

Auf jedem Stolperstein steht der Name eines Opfers. Dazu gehören das Geburtsjahr, der Ort und das Datum der Verhaftung durch oder im Auftrag des Regimes (falls zutreffend). Und schließlich der Ort und das Datum, an dem das Opfer getötet wurde oder starb.

HIER WOHNTE …

Ein Stein..

Ein Name.

Ein Mensch.

Stolpersteine sind Gedenksteine und ausdrücklich keine Grabsteine. Sie helfen uns, über das Schicksal der Opfer rund um und während des Zweiten Weltkriegs nachzudenken. Sie führen in der Erinnerung Familien wieder zusammen, die unter dem Nationalsozialismus plötzlich auseinandergerissen wurden.

Stolpersteine gibt es an mindestens 1.200 Orten in Deutschland, Österreich, Belgien, Kroatien, Tschechien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Ungarn, Litauen, Luxemburg, Moldau, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Schweiz und der Ukraine.